Lungenkrebs und Radiotherapie – was sagen unsere Experten dazu

Lungenkrebs ist weltweit die häufigste krebsbedingte Todesursache – und betrifft längst nicht nur Raucher:innen. Die gute Nachricht: Früh erkannt, steigen die Heilungschancen deutlich, und moderne Therapien haben sich enorm weiterentwickelt.

Als einer der größten strahlentherapeutischen Verbünde Europas erleben wir bei Ergéa Deutschland täglich, welchen Unterschied moderne Strahlentherapie machen kann – von hochpräziser SBRT (stereotaktischer Körperstrahlentherapie) bis zur kombinierten Radiochemotherapie.

Wussten Sie das schon?

Strahlentherapie kann frühen Lungenkrebs heilen – ambulant, in wenigen Sitzungen, mit lokalen Kontrollraten von über 90 %.

Zwei Entwicklungen – ein gemeinsamer Nenner

Screening
Seit April 2026 ist die Früherkennung eine Kassenleistung für Risikopatient:innen. Mehr Frühdiagnosen ermöglichen kurative stereotaktische Radiotherapie bereits im frühen Stadium von Lungenkrebs.

Systemtherapie
Immuntherapie und zielgerichtete Substanzen ergänzen die Strahlentherapie zunehmend, etwa bei fortgeschrittenen oder metastasierten Stadien.

Dr. med. Sabine Fromm, Fachärztin für Strahlentherapie und Standortleitung an der Strahlentherapie Dachau, betont:

Moderne multimodale Therapiekonzepte, die auch die Strahlentherapie enthalten, verlängern das Überleben bei fortgeschrittenem oder metastasiertem Lungenkarzinom.

Dr. Dr. med. Oliver Oehlke, Facharzt für Strahlentherapie an der Strahlentherapie Duisburg, bringt es auf den Punkt:

Früh erkennen. Multimodal behandeln. Lokal heilen, wo lokal geheilt werden kann.

Warum das wichtig ist

→ Früherkennung rettet Leben
→ Betroffene sind nicht allein

Jede geteilte Information kann jemanden zur Früherkennung motivieren.